Neues aus dem KAFV Ilmenau; Stand Ende Juli 2020

Liebe Angelfreunde und Angelfreundinnen des KAFV Ilmenau!

Die Corona Pandemie hat allesdurcheinander gebracht; auch das Verbandsleben in unserem kleinen Kreis- Angelfischereiverband Ilmenau e.V. musste darunter leiden. Einige Veranstaltungen, aber auch unsere Arbeitseinsätze zur Pflege der Natur und Umwelt, konnten nicht durchgeführt werden, wurden abgesagt oder wurden wie die Frühjahrs- Mitgliederversammlung als Online- Mitgliederversammlung im schriftlichen Umlaufverfahren durchgeführt. Seit Anfang März hat auch der Vorstand nicht mehr getagt, so dass alle organisatorischen Angelegenheiten per Telefon oder E- Mail erledigt werden mussten.

Neu ist, dass wir an der Talsperre Heyda eine an das Umfeld angepasste Schautafel für Aushänge, Informationen und mit einem integrierten Briefkasten für die Rückgabe der Fangkarten der Erlaubnisscheine zum Fischfang haben; gleich neben dem großen Schaukasten mit Karte und Beschreibung der Talsperre. Hergestellt wurde unser Schaukasten von der Tischlerei Eichel in Elgersburg; die Endfertigung (u.a. Farbe) und das Aufstellen von Mario und Kerstin Langenhan (Elgersburg); das Alu- Dach wurde gesponsort von dem Dachdecker Brömel aus Geschwenda. Ihre Zustimmung für das Aufstellen gaben die Thüringer Fernwasserversorgung und der Gastwirt vom Steakhaus Riverdam, der Herr Blüher. Dafür vielen Dank an die Beteiligten.

Bei der Herstellung

Der neue Infopunkt

Neu ist auch eine Tonne (oder auch Schwimmboje) mit einem Schild, welches die Wassersportler auffordert, nicht in den hinteren Bereich der Talsperre mit Booten oder anderen „Wassersportgeräten“ reinzufahren; am hinteren Ost- und auch am Westufer sind große Schilder angebracht, um auf das FFH Gebiet und Schongebiet hinzuweisen.

Schwimmboje mit Infotafel

Initiator dafür ist das Team Welsangeln als Hegemaßnahme, welches dort mit der Abspannmethode den großen Welsen zum Schutz des Fischbestandes und der einheimischen Wasservögel nachstellt und durch unaufmerksame Wassersportler daran gehindert wird. Das Team war im Juni 2020 auch schon erfolgreich, wie die drei Bilder zeigen (1,61;1,93;1,94m). Leider ist inzwischen der Pegel durch den zu geringen Zufluss so stark gefallen (obwohl es hin und wieder geregnet hat), dass es dahinten zu flach geworden ist.

In eine Sackgasse geraten sind die Bemühungen des KAFV Ilmenau um eine Reformierung des ZV Gwf im VANT. Die konservativen Kräfte sind in der Mehrheit und verhindern eine Erneuerung, wie es von einigen Mitgliedsvereinen gefordert wird. Einfluss kann jetzt eigentlich nur noch der Verband nehmen, aber der sieht den Schwerpunkt seiner Arbeit nicht unbedingt in einem gut funktionierenden Gwf.

Wir sollten uns auch im Interesse der Talsperre Heyda aus den Problemen raushalten und zurzeit den Gwf im VANT meiden, solange dieser nicht unseren Vorstellungen entspricht. Zur Schadensbegrenzung sollten wir aber unsere Forderungen aus den Jahren 2018 und 2019 konsequent einfordern; nicht nur was die Hegeumlage angeht, sondern auch eine artgerechte Fangstatistik für beide Jahrgänge.

Nicht neu für uns ist der immer mehr ausufernde „Sommerbetrieb“ an der Talsperre mit seinen nachteiligen Folgen für uns als Fischereipächter und den Naturschutz. Überall, ja wirklich überall, wird gebadet und Boot gefahren, werden große Picknick- Lager veranstaltet, Feuer gemacht, Autos in trocken gefallenen Staubereichen abgestellt, die Wasservögel aufgescheucht, weil einige „Wanderfreunde“ unbedingt am Wasser langlaufen wollen, die Hunde nicht angeleint sind und das in den abgelegensten Bereichen der Talsperre! Um das zu beeinflussen, sind aber Vereinbarungen oder Absprachen mit Behörden und Ämtern notwendig, um die sich „Siggi“ Pause schon bemüht hat, aber wirksam ist das noch nicht geworden.

 

In der Hoffnung, dass alles gut wird, die Trockenheit und Corona mal wieder ein Ende haben, wünsche ich allen Angler erfolgreiche Angelstunden in ruhiger Umgebung und Petri Heil!

 

Viele Grüße von Peter Spieß

Ehrenvorsitzender des KAFV Ilmenau e.V.

Die Fischtreppe am Tannenwehr funktioniert wieder – ein guter Tag für die Bachforellen an der Ilm

Mehr als 20 Jahre diente die Fischtreppe am Tannenwehr in Ilmenau als Aufstiegshilfe in erster Linie für die Bachforellen bei ihrer alljährlichen herbstlichen Wanderung bachaufwärts zu den Laichhabitaten in den Quellbächen der Ilm. In den letzten Jahren hatte das raffinierte Bauwerk aus massiven Eichenbohlen aber merklichen Schaden genommen. In einer Vorortbesichtigung im Sommer des vergangenen Jahres mit Vertretern des Sport- und Betriebsamtes der Stadtverwaltung Ilmenau wurde dann entschieden, es ist eine grundhafte Erneuerung des Bauwerkes erforderlich. Eine Reparatur an einigen Teilsegmenten der Fischtreppe hätte nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Die Zusicherung seitens des Sport- und Betriebsamtes, diese Baumaßnahme für 2019 in die Planung aufzunehmen, wurde in der vergangenen Woche eingelöst. Unter der sachkundigen Leitung von Enrico Minner und mit Unterstützung von Mike Bauch und Rene Löser vom Ilmenauer Anglerverein wurde in einer aufwändigen Aktion die alte Fischtreppe komplett abgebaut. Dabei konnte festgestellt werden, dass angesichts des maroden Zustandes der Bohlen – das ist aus dem Bild unschwer zu erkennen - eine Teilreparatur sinnlos gewesen wäre. Am Dienstag dieser Woche erhielt ich von Herrn Minner die gute Nachricht; dass die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Und die Fischtreppe funktioniert wieder, wie man auf dem letzten Bild sehr gut sehen kann. Diese Baumaßnahme ist zuallererst ein guter Beitrag für den Natur- und Artenschutz und den Erhalt dieses schützenswerten Biotops, unserer Ilm.

 

Die Fischtreppe hat als Aufstiegshilfe für die Wanderfische in der Forellenregion eine wichtige Bedeutung. Nur so können die laichreifen Bachforellen im Herbst den Höhensprung an einem großen Wehr überwinden und die Quellbäche erreichen, um sich dort Fortzupflanzen. Zwischenzeitlich gehört unsere heimische Bachforelle zu den bestandsbedrohten Arten. Der natürlichen Reproduktion kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu. In den vergangenen 25 Jahren sind eine ganze Reihe von Querverbauungen in der Ilm beseitigt und somit die Durchgängigkeit des Bachlaufes für die Wanderfische verbessert worden. Ohne die zahlreichen Hegemaßnahmen der Angler, die dieses attraktive Salmonidengewässer betreuen, wäre es um die Artenvielfalt und den Fischbestand schlecht bestellt.

 

Mein großer Dank gilt der Stadtverwaltung Ilmenau und insbesondere den Mitarbeitern des Sport und Betriebsamtes, die sich hier besonders engagiert haben. Und natürlich danken wir auch den beiden Angelfreunden Mike Bauch und Rene Löser für die tatkräftige Unterstützung. Fazit, der 16. Juli 2019 war ein guter Tag für die Forellen in der Ilm. Nunmehr gilt es, einen oder zwei Angelfreunde zu finden, die das Bauwerk betreuen und zweimal im Jahr eine Reinigung durchführen.

Petri Heil!

von Dr. Siegfried Pause, 1. Vorsitzender des Kreis-Angelfischereiverbandes Ilmenau e.V. zur Wiederinbetriebnahme der Fischtreppe am Tannenwehr

Team Welsangeln

"Team Welsangeln": Aufgaben, Ziele und Regeln

Das "Team Welsangeln" des KAFV Ilmenau wurde aus der Notwendigkeit heraus gegründet, den Welsbestand der Talsperre Heyda erfolgreich zu beangeln, um vorbeugend den anderen  Fischbestand der Talsperre vor zu großen negativen Einflüssen zu schützen. Mit den in der Talsperre Heyda zulässigen Angelmethoden ist das nicht mehr machbar, da die Welse zu groß und schwer geworden sind.
Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass Welse, die beim normalen Raubfischangeln (z.B. auf Hecht und Zander) zum Anbiss gebracht werden konnten, beim anschließenden Drill die Angelgeräte so überlasteten, dass sie nicht gefangen werden konnten. Aufgabe ist es also, den Welsbestand der Talsperre Heyda zu verringern.
Erfolgreiche Angelmethoden auf Wels verlangen das Ausfahren der schweren Montagen mit dem Boot oder das Angeln vom Boot aus mit geeigneten Ködern und Methoden. Das ist aber laut Fischereipachtvertrag nur als "Hegefischen" und mit der Genehmigung durch die untere Fischereibehörde erlaubt.
Da die klassische Art des Hegefischens zu einem bestimmten Termin aus den verschiedensten Gründen nicht zum Erfolg führen würde, wurde das "Team Welsangeln" an der Talsperre Heyda gegründet. Das Team darf maximal aus 15 Mitgliedern bestehen (Vorgabe der UFB). Die Mitglieder dürfen das Hegefischen als individuelles Angeln über mehrere Monate im Jahr hinweg unter der Einhaltung strenger Regeln durchführen. Sie sind dem Vorstand des KAFV rechenschaftspflichtig und der wiederum muss der UFB über Erfolg oder Misserfolg der Hegemaßnahme berichten. Ziel ist es herauszufinden, welche Angelmethoden unter den Bedingungen der Talsperre Heyda am ehesten zum Erfolg führen.

Hier ein kleiner Auszug aus den einzuhaltenden Regeln:

  • Alle Handlungen der Team-Mitglieder, die von den "Besonderen Bedingungen für die Beangelung der Talsperre Heyda" abweichen, dürfen nur dem Angeln auf den Wels dienen, das Angelgerät und die Köder müssen dem angepasst sein; andere Fische, die dabei gefangen werden, sind schonend zurück zu setzen.
  • Die Team-Mitglieder müssen sich durch eine Mitgliedskarte und durch eine besondere Fangkarte zum Erlaubnisschein ausweisen können.
  • Ihnen ist das Ausfahren von Montagen und Bojen mit einem Boot erlaubt und der Drill darf bei Notwendigkeit vom Boot aus durchgeführt werden.
  • Ihnen ist das Bootsangeln vom treibenden Boot einschließlich das Klopfen mit dem Wallerholz in der Tagesangelzeit und im normalen Angelbereich erlaubt; nicht aber im Schongebiet und in unmittelbarer Nähe von Ansitzanglern.
  • Das Benutzen von Echoloten ist nur erlaubt, wenn dabei nicht gefischt wird; GPS-Geräte sind zum Markieren von Angelplätzen erlaubt.
  • Die Team-Mitglieder müssen, wenn sie mit dem Boot auf dem Wasser sind, von der Fischereiaufsicht eindeutig identifizierbar sein.


Am Jahresende sind die Team-Mitglieder verpflichtet, Angaben zu ihren Erfolgen oder Misserfolgen zu machen, um diese dann später in zusammen gefasster Form der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, was ja eines der Ziele der Hegemaßnahme ist. Daraus können dann die anderen Angler lernen, um später auch erfolgreich in der Talsperre Heyda auf den Wels zu angeln.
Der amtierende Vorstand des KAFV Ilmenau als Fischereipächter der Talsperre Heyda hat lange über das Für und Wider dieser Hegemaßnahme diskutiert, hat Experten befragt (und diese sogar in das Team geholt), hat die UFB um Rat gefragt und dann entschieden.
Werte Angelfreunde! Ihr könnt jetzt diese Entscheidung akzeptieren oder daran rummeckern. Bedenkt aber eines: diese Hegemaßnahme ist dringend notwendig und längst überfällig. Da sowieso nur ein verschwindend geringer Teil unserer Mitglieder bei einem Hegefischen mitmacht (Hegefischen auf Blei 2012: 20 von über 500 Vereinsmitgliedern), haben wir das "Team Welsangeln" mit maximal 15 Mitgliedern gegründet, welches diese schwierige und aufwendige Aufgabe übernommen hat. Da Norbert Schulze und ich "von Amts wegen" diesem Team angehören (wegen der Verantwortung dafür), werden wir unser Bestes tun, um die Hegemaßnahme zu einem Erfolg werden zu lassen.
Das Angeln auf den Wels ist natürlich auch jedermann erlaubt, der einen Erlaubnisschein zum Fischfang für die Talsperre Heyda hat, aber nicht mit den festgelegten Abweichungen von den "Besonderen Bedingungen für die Beangelung der Talsperre Heyda ab 2012".

Mit freundlichen Grüßen und Petri Heil!                                         Ilmenau, 27. Juli 2012
Peter Spieß     Vors. d. KAFV Ilmenau

PS:
Eine Waage bis 100 kg steht bei mir zu Hause in der Arndtstr. 46 in Ilmenau zur Verfügung, aber bitte vorher anrufen (nicht mitten in der Nacht).

Das Team Welsangeln 2015

Das Team Welsangeln wird 2015 weiter bestehen. Es hat aber wieder Änderungen gegeben, die vom Vorstand beschlossen wurden. Auch die Anzahl der Mitglieder hat sich verringert, da sich herausgestellt hat, dass der Zeitaufwand sehr groß ist, um erfolgreich auf den Wels zu angeln, wenn man nicht den Erfolg dem Zufall überlassen möchte.

So wurden die Bedingungen den Erkenntnissen angepasst und auch die Strategie für die Besetzung des Teams dahingehend geändert, das erfahrene Welsangler ins Team geholt wurden, die auch die nötige Zeit aufbringen, um erfolgreich zu sein. Beim 4.  Wochenendeinsatz dann der erste Erfolg, verbunden mit vielen Erkenntnissen und Erfahrungen; nicht nur das Welsangeln betreffend (siehe Bild). Vielen Dank unseren Gastanglern für die Ausdauer und das Können!

Neues aus dem KAFV Ilmenau; Stand Oktober 2018

Wie oft und wie laut musste wohl der Schlager von Rudi Carrell gespielt und gesungen werden „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer, ein Sommer, wie er früher einmal war“, bis sein Wunsch erhört und auch erfüllt wurde. 1975 war das wohl und er hat das leider nicht erleben dürfen. „Mit Sonnenschein von Juni bis September“; das wurde in diesem Jahr noch beträchtlich übertroffen und wir haben es erlebt.

Aber wie so oft im Leben hat alles seine zwei „Schatten- oder Sonnenseiten“. Die Einen waren glücklich und zufrieden über den schier unendlich langen „Sonnenschein- Sommer“; den Anderen bringt die Trockenheit den wirtschaftlichen Ruin. Wald- und Feldbrände gab es ohne Ende und den Nutztieren vertrocknete das Futter. Ein Schuldiger wurde  schnell gefunden; das ist natürlich der Klimawandel und auf den müssen wir uns einstellen, da er nicht mehr aufzuhalten ist.

Mit dem Wasser, welches oftmals im Überfluss da ist und Schaden anrichtet, müssten wir sparsamer umgehen, es zurückhalten, um es dann in der Not zur Verfügung zu haben. Rudi Carrell hat das in der 2.Strophe seines Schlagers damals schon besungen; „Wir mussten mit dem Wasser sparsam sein“ und das hat heute erst recht Gültigkeit. Und schon sind wir bei unserer gehegten und gepflegten Talsperre Heyda.

Zu Beginn des Sommers hatte sie nicht mal annähernd das Sommerstauziel erreicht, da im Spätherbst der Vorschrift nach Wasser abgelassen werden muss, um Stauraum für ein eventuelles Frühjahrshochwasser zu haben. Es kam aber zu wenig Wasser und das wenige Wasser, das da war, musste dann Anfang Juli über die Wipfra für die Gera abgegeben werden; aus wirtschaftlichen und sonstigen Gründen. Das Unheil kam unaufhaltsam und wir konnten nur erst mal hoffen, dass das Ablassen des Wassers der Talsperre bald ein Ende nimmt.

Die ersten Opfer waren die Teichmuscheln, streng geschützt zwar, aber wenn das Wasser abgelassen wird, bleiben sie im Schlamm unter den alten Stocken stecken und gehen zu Grunde. Einige von uns haben mühselig versucht, sie wieder in tieferes Wasser zu bringen, aber das lag ja auch bald trocken. Tausende geschützte Teichmuscheln mussten aus wirtschaftlichen Gründen ihr Leben lassen!

„Siggi“ Pause protestierte an den verschiedensten Stellen, fand dabei Mitstreiter, aber auch Ignoranten, die auch noch glauben, dass das Recht auf ihrer Seite ist. Dabei gibt es ein „selbständiges Fischereirecht Talsperre Heyda“ als ein das „Grundstück“ der Talsperre Heyda belastendes Recht eines Dritten, welches dem Ilm- Kreis gehört und an uns im vollen Umfang verpachtet ist, aber die Fischerei hat offensichtlich in Thüringen keine Akzeptanz, denn als Vertreter des Eigentümers müssten wir bei solchen Entscheidungen mit am Tisch sitzen.

Und jetzt zum Naturschutz. 1/3 der Wasserfläche der Talsperre Heyda gehören zum „FFH- Gebiet Nr. 66 Wipfratal / Stausee Heyda“ nach EU- Recht mit einem „Verschlechterungsverbot“. Was gibt es also Schlechteres, als diesem Gebiet das Wasser zu entziehen? Der Freistaat Thüringen hat das vor vielen Jahren aus bestimmten Gründen nach Brüssel gemeldet und jetzt hält er sich nicht an die Regeln für dieses Gebiet? Fragen über Fragen müssten eigentlich beantwortet werden, aber das könnten nur Fachleute in einer Runde aller Beteiligten. Nicht aber ein Staatssekretär, der ohne den Fischbestand der Talsperre zu kennen, behauptet, dass keine Gefahr für Tiere und Pflanzen besteht und eigentlich noch eine halbe Million Kubikmeter Wasser abgelassen werden dürften.

Wir machen uns sehr große Sorgen um das Überleben des Fischbestandes der Talsperre Heyda im kommenden Winter. Wer da glaubt, bald ist wieder genug Wasser da, der kennt nicht das sehr kleine Wassereinzugsgebiet der Talsperre Heyda. Ich glaube jedenfalls nicht an Wunder, aber „die Hoffnung stirbt zuletzt“. Mir wird jedes Mal übel, wenn ich mir bei Kontrollgängen von irgendwelchen Typen die Frage anhören muss, „Wann lassen die denn endlich wieder Wasser in den See rein?“ Das zusätzliche Ablassen von Wasser ist zwar gestoppt, aber durch den permanenten Ablass wird der Pegel weiter langsam sinken, solange nicht genug Wasser zufließt.

Die Bemühungen, um Lösungen für die Probleme an der Talsperre zu finden, sind auch hin und wieder erfolgreich, aber immer nur dann, wenn man gemeinsam etwas angeht; so z.B. mit den Förstern und den kommunalen Ordnungsämtern. Die Ordnungswidrigkeiten haben zugenommen und die „ehrenamtlichen bestellten Fischereiaufseher“ kommen an die Grenzen ihrer Möglichkeiten, zumal die Aggressivität von einigen ungebetenen Gästen an der Talsperre zugenommen hat. Nur eine Zusammenarbeit mit den zuständigen Ämtern und Behörden kann diese Probleme lösen. „Siggi“ ist aber unermüdlich dabei, diese Zusammenarbeit zu organisieren.

In der Hoffnung, dass alles gut wird und unserem Fischbestand nichts passiert, wünsche ich euch einen angenehmen Herbst mit viel Regen und Petri Heil!

Viele Grüße von
Peter Spieß

Der aktuelle Stand: Leider hat es kaum geregnet und der Pegel am Ablassbauwerk war vom 20. Oktober von etwa 12,70m bis zum 10. November weiter gesunken auf etwa 12,65m.

Wir trauern um Bernd Schumann

Vorbereitung und Durchführung von mehrtägigen Angelausflügen.

Hinweise zur Handhabung des Viertel-Jahres-Fischereischeines des Freistaates Thüringen an den Angelgewässern des KAFV Ilmenau

Bericht über die Bewältigung des Massensterbens der Silberkarpfen an der Talsperre Heyda

Nachbetrachtung zum Massensterben der Silberkarpfen in der Talsperre Heyda im Frühjahr 2013

Vorbereitung der Angelsaison 2014 innerhalb des KAFV Ilmenau mit seinen Hausgewässern Talsperre Heyda und Ilm