Allgemeine Warnung: Wald rund um die Talsperre Heyda derzeit möglichst meiden

Nach den schweren Gewittern und Unwettern im Ilm-Kreis möchten wir alle Angler und Besucher der Talsperre Heyda dringend um besondere Vorsicht bitten.

Das Unwetter hat in der Region erhebliche Schäden verursacht. Im Ilm-Kreis waren Feuerwehren zu zahlreichen Einsätzen unterwegs, Straßen wurden durch umgestürzte Bäume beeinträchtigt und auch auf wichtigen Verkehrswegen kam es zu Behinderungen. Im Raum Ilmenau waren nach Angaben des MDR rund 70 Feuerwehreinsätze notwendig.

Auch wenn Wege rund um die Talsperre auf den ersten Blick frei und sicher erscheinen, können durch Sturm und Starkregen Bäume erheblich geschädigt worden sein. Abgebrochene Äste können weiterhin in den Kronen hängen, Wurzelteller können gelockert sein und vorgeschädigte Bäume auch noch Stunden oder Tage nach dem eigentlichen Unwetter umstürzen.

Unsere dringende Empfehlung

Bitte betretet die bewaldeten Bereiche rund um die Talsperre Heyda derzeit nur, wenn es unbedingt notwendig ist.

Insbesondere solltet ihr:

  • Aufenthalte unter großen oder sichtbar geschädigten Bäumen vermeiden,
  • bei Wind den Wald und bewaldete Uferbereiche vollständig meiden,
  • gesperrte oder offensichtlich beschädigte Wege nicht betreten,
  • keine Angelplätze aufsuchen, deren Zugang durch umgestürzte Bäume oder angebrochene Äste gefährdet ist.

Die eigene Sicherheit geht immer vor dem Angeln.

Gefahr ist nicht immer sofort sichtbar

Besonders tückisch ist, dass Sturmschäden nicht zwangsläufig von außen erkennbar sind. Bäume können durch starke Windlasten oder aufgeweichte Böden ihre Standfestigkeit verloren haben, ohne bereits schief zu stehen.

Deshalb gilt auch nach dem Ende des Unwetters:

Bitte unterschätzt die Gefahr durch nachträglich umstürzende Bäume und herabfallende Äste nicht.

Das schwere Unwetter hat im Ilm-Kreis nachweislich zahlreiche Schäden verursacht, darunter umgestürzte Bäume und erhebliche Beeinträchtigungen im Verkehr. Der Forst arbeitet mit Hochdruck an der Sicherung der betroffenen Waldabschnitte.

Wir bitten alle Angler, sich gegenseitig zu informieren und unnötige Risiken zu vermeiden.

Passt auf euch auf und kommt gesund nach Hause.

Petri Heil!

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