Kormorane an der Ilm: Wenn der Winter das ökologische Gleichgewicht kippt

In den vergangenen zwei Wochen zeigte sich im Ilmkreis ein Problem, das bislang kaum öffentliche Aufmerksamkeit erfährt – dessen Folgen jedoch gravierend sind.
Während die Talsperre Heyda sowie nahezu alle Teiche der Ilmenauer Teichlandschaft vollständig zugefroren waren, blieb die Ilm eines der wenigen eisfreien Gewässer der Region.

Diese Ausnahmesituation führte zu einer massiven Konzentration von Prädatoren:
Zeitweise hielten sich 40 bis 50 Kormorane gleichzeitig an der Ilm auf – mit deutlichen Auswirkungen auf den Fischbestand.

Warum Flüsse im Winter besonders gefährdet sind

Kormorane sind hochmobile Vögel, die bei Eisbildung gezielt auf eisfreie Fließgewässer ausweichen.
Was aus Sicht der Tiere überlebensnotwendig ist, wird für kleinere und mittlere Flüsse schnell zum Problem:

  • begrenzter Lebensraum
  • keine Rückzugsräume für Fische
  • hohe Sichtbarkeit der Beute
  • täglicher, wiederholter Jagddruck

Die Ilm wurde dadurch binnen kurzer Zeit zu einem ökologischen Engpass, in dem sich der Jagddruck extrem verdichtete.

Betroffen: Äsche und Bachforelle

Besonders betroffen sind Fischarten, die für die Ilm sowohl ökologisch als auch kulturhistorisch von zentraler Bedeutung sind:

  • Äsche (Thymallus thymallus) – eine Leitart naturnaher Fließgewässer, regional stark rückläufig
  • Bachforelle (Salmo trutta fario) – Schlüsselart vieler Ilm-Abschnitte

Große, laichfähige Fische geraten bevorzugt ins Beuteschema der Kormorane. Zusätzlich entstehen Schäden durch:

  • verletzte, später verendende Fische
  • fallengelassene oder ausgewürgte Beute
  • nachhaltige Lücken in Alters- und Größenstruktur

Diese Verluste lassen sich nicht kurzfristig ausgleichen.

Laichfisch Äsche wurde am Ufer zurückgelassen

Laichfisch Bachforelle wurde am Ufer zurückgelassen

Abschätzung des Fischverlustes innerhalb von 14 Tagen

Der tägliche Nahrungsbedarf eines Kormorans wird in der Fachliteratur je nach Quelle mit 300 bis 500 Gramm Fisch pro Tag angegeben.

Für die Ilm ergibt sich daraus folgende konservative Rechnung:

  • 40–50 Kormorane
  • 300–500 g Fisch pro Vogel und Tag
  • Beobachtungszeitraum: 14 Tage

Minimalannahme:
40 Kormorane × 300 g × 14 Tage = 168 kg Fisch

Maximalannahme:
50 Kormorane × 500 g × 14 Tage = 350 kg Fisch

👉 Damit wurden innerhalb von nur zwei Wochen schätzungsweise 170 bis 350 Kilogramm Fisch aus der Ilm entnommen.

Nicht eingerechnet sind dabei:

  • verletzte, später verendende Fische
  • ausgewürgte oder fallengelassene Beute
  • Stressverluste und Folgeschäden im Bestand

Der tatsächliche ökologische Schaden liegt daher mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich über der reinen Verzehrmenge.

Die Entnahme von Fischen aus der Ilm durch unsere Angler beträgt unter 45 kg pro Jahr.

Warum kurzfristige Ereignisse langfristige Folgen haben

Häufig wird argumentiert, Kormorane würden lediglich vorhandene Fischbestände nutzen.
Bei Fließgewässern greift diese Sichtweise jedoch zu kurz.

Ein konzentrierter Jagddruck über wenige Wochen kann:

  • komplette Jahrgänge vernichten
  • Laichfische nahezu vollständig entfernen
  • die natürliche Reproduktion über Jahre schwächen

Besonders problematisch: Die Auswirkungen werden oft erst zeitverzögert sichtbar – dann, wenn ganze Altersklassen fehlen und sich Bestände nicht mehr erholen.

Verantwortung zwischen Naturschutz und Gewässerpflege

Der Kormoran ist eine geschützte Art – und das aus gutem Grund.
Gleichzeitig investieren Angelvereine und Ehrenamtliche erhebliche Mittel und Arbeitszeit in:

  • Gewässerpflege
  • Strukturverbesserung
  • Besatz- und Artenschutzmaßnahmen

Was vielerorts fehlt, ist:

  • eine situationsbezogene, flexible Regulierung bei Extremereignissen
  • eine sachliche Anerkennung fischökologischer Schäden
  • ein konstruktiver Dialog zwischen Naturschutz, Politik und Gewässerbewirtschaftern

Klimabedingte Extremwinter – oder auch plötzliche Kälteeinbrüche – machen solche Ausnahmesituationen künftig wahrscheinlicher, nicht seltener.

Die Ereignisse an der Ilm sind kein Einzelfall und kein „Anglerproblem“.
Sie sind Ausdruck eines strukturellen Zielkonflikts, der offen benannt werden muss:

Artenschutz darf nicht isoliert betrachtet werden – er muss immer das gesamte Ökosystem im Blick behalten.

Der Winter 2009 in Gera hat gezeigt, wohin Wegsehen führen kann.
Die aktuellen Entwicklungen an der Ilm sollten Anlass sein, rechtzeitig zu handeln – sachlich, faktenbasiert und verantwortungsvoll.

Europäischer Wels: „Fisch des Jahres 2026“

Mit der Wahl des Europäischen Welses (Silurus glanis) zum Fisch des Jahres 2026 rücken der Deutsche Angelfischerverband e.V. (DAFV), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI) eine faszinierende und beeindruckende Fischart ins Rampenlicht. Der Wels ist nicht nur aufgrund seiner Größe, sondern auch seiner ökologischen Bedeutung ein besonders bemerkenswerter Fisch in unseren Gewässern.

Der Europäische Wels – ein Gigant unter den Süßwasserfischen

Der Europäische Wels ist mit einer maximalen Länge von bis zu 3 Metern der größte einheimische Süßwasserfisch in Europa. Bei einem Gewicht von bis zu 150 Kilogramm zählt er zu den imposantesten Tieren in unseren Gewässern. Diese Giganten sind nicht nur beeindruckend, sondern spielen auch eine wichtige Rolle im Ökosystem ihrer Heimatgewässer. Als wärmeliebende Art profitiert der Wels durch den Klimawandel und die damit verbundenen steigenden Wassertemperaturen. Diese Entwicklung hat zu einer zunehmenden Verbreitung und Vermehrung des Welses geführt, auch in Regionen, in denen er zuvor seltener anzutreffen war.

Ökologische Rolle des Welses

In seinem natürlichen Lebensraum trägt der Europäische Wels zur Regulierung der Fischbestände bei. Durch seine Vorliebe für Aas und kranke Fische unterstützt er die Gewässergesundheit und sorgt für ein ausgewogenes Ökosystem. Doch seine enorme Größe und der damit verbundene Nahrungsbedarf haben auch Auswirkungen auf die Bestände anderer Fischarten. Insbesondere größere Exemplare des Welses können die Bestände von kleineren Fischarten beeinflussen.

Auch wenn der Wels auf der Roten Liste der Süßwasserfische und Neunaugen als „ungefährdet“ gilt, ist seine Wahl zum Fisch des Jahres 2026 ein wichtiges Signal für die Bedeutung artenreicher und intakter Gewässerökosysteme. Der Wels ist ein Paradebeispiel für die Anpassungsfähigkeit und ökologische Bedeutung von Fischarten in unseren Gewässern. Dennoch wird er in den Medien häufig als gefährlicher Räuber dargestellt, was zu regelmäßigem öffentlichen Interesse und Diskussionen führt.

Merkmale des Europäischen Welses

Der Europäische Wels hat einen langgestreckten, walzenförmigen Körper und eine schleimige, schuppenlose Haut. Ein weiteres auffälliges Merkmal ist der große, breite Kopf und das oberständige Maul. Der Wels nutzt seine sechs Barteln zur Orientierung im trüben Wasser und kann durch niederfrequente Töne bis in den Infraschallbereich die Umgebung wahrnehmen. Die lange Afterflosse des Welses ermöglicht ruhige, kraftvolle Schwimmbewegungen.

Er ernährt sich hauptsächlich von anderen Fischen, frisst jedoch auch Insekten, Würmer, Krebse, Schnecken und Frösche. In seltenen Fällen erbeuten größere Exemplare sogar kleine Säugetiere oder Wasservögel.

Verbreitung des Europäischen Welses

Ursprünglich war der Wels in den Flusssystemen von Donau und Rhein beheimatet, insbesondere in Bayern, wo er in der Donau und deren Nebenflüssen vorkam. Durch menschliche Eingriffe wie Besatzmaßnahmen im 19. Jahrhundert und den Bau des Main-Donau-Kanals hat sich der Wels jedoch in vielen anderen Gewässern verbreitet und ist mittlerweile auch in vielen Regionen Deutschlands zu finden.

Wels in der Talsperre Heyda

In den letzten Jahren hat sich der Wels in der Talsperre Heyda stark vermehrt. Angler berichten regelmäßig von Exemplaren, die eine Länge von über 2 Metern erreichen. Diese beeindruckenden Fische sind nicht nur ein Highlight für Angler, sondern auch ein Indikator für die gute Wasserqualität und das gesunde Ökosystem der Talsperre.

Auch für kleine Haustiere (bis 12 kg) gilt: Sie sollten nur an der Leine baden oder am Ufer der Talsperre Heyda herumlaufen, da größere Welse potenziell eine Gefahr darstellen können. Zudem gibt es eine Entnahmepflicht für maßige Welse in der Talsperre, um eine ausgewogene Bestandsstruktur zu erhalten.

Die Wahl des Fisch des Jahres

Die Wahl des Fisch des Jahres erfolgt seit 1991 durch die organisierte Anglerschaft in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Gesellschaft für Ichthyologie e.V. (GfI). Diese Wahl dient dazu, auf die Gefährdung bestimmter Fischarten und auf ökologische Herausforderungen in unseren Gewässern aufmerksam zu machen.

Die Wahl zum Fisch des Jahres 2026 erfolgte durch eine öffentliche Online-Abstimmung. Von insgesamt 13.182 gültigen Stimmen entfielen 56,05 % auf den Europäischen Wels. Weitere Platzierungen: 31 % für die Quappe und 12,95 % für den Hundshai.

Wichtiger Hinweis für Angler

Aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen kann die Talsperre Heyda in den kommenden Wochen teilweise oder vollständig zufrieren. Bevor ihr euch auf den Weg macht, empfehlen wir dringend, sich vorab zu informieren, ob die Talsperre noch eisfrei ist oder ob das Angeln aufgrund der Eisdecke nicht möglich ist. Sicherheit geht vor – achtet darauf, dass ihr keine gefährlichen Stellen auf dem Eis betretet und informiert euch regelmäßig über die aktuellen Bedingungen.

Eisangeln ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet!

Bleibt sicher und viel Erfolg beim Angeln!

Jahresausklang 2025

Liebe Angelfreundinnen, liebe Angelfreunde,

das Angeljahr 2025 neigt sich dem Ende zu und bietet uns Anlass, gemeinsam auf die vergangenen Monate zurückzublicken. Auch dieses Jahr war geprägt von gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen, die uns weiterhin begleiten. Die weltpolitische Lage bleibt angespannt, und auch die Auswirkungen des Klimawandels sind nach wie vor spürbar. Umso wichtiger ist es, den Blick auf das zu richten, was Stabilität, Gemeinschaft und Zuversicht vermittelt – Werte, die unser Verein lebt.

Mit großer Dankbarkeit können wir feststellen, dass sich unsere Gewässer auch 2025 insgesamt in einem guten Zustand präsentiert haben. Besonders erfreulich war, dass die Talsperre Heyda über das gesamte Jahr hinweg einen konstanten Wasserstand aufwies. Dies sorgte nicht nur für stabile ökologische Bedingungen, sondern auch für sehr gute Angelbedingungen, von denen viele von euch berichten konnten. Diese Entwicklung bestätigt, wie wichtig eine nachhaltige Bewirtschaftung und ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Gewässern sind.

Das vergangene Jahr war für unseren Verein jedoch auch von einem schmerzlichen Verlust überschattet. Ein Mitglied unseres Vorstandes ist verstorben. Mit Holger verlieren wir einen engagierten Kameraden, der sich über viele Jahre mit Herzblut, Fachwissen und großem persönlichen Einsatz für unseren Verein eingesetzt hat. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und seine Arbeit in seinem Sinne fortführen. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.

Trotz aller Herausforderungen können wir auf ein insgesamt positives Vereinsjahr zurückblicken. Der Zusammenhalt innerhalb unseres Vereins, das Engagement unserer Mitglieder sowie die konstruktive Zusammenarbeit haben erneut gezeigt, wie stark unsere Gemeinschaft ist. Dafür möchten wir euch allen herzlich danken.

Zum Jahresausklang wünschen wir euch und euren Familien eine ruhige, besinnliche und erholsame Zeit. Für das kommende Jahr 2026 wünschen wir Gesundheit, Zuversicht und viele schöne Stunden am Wasser.

Allzeit Petri Heil!

Herzliche Grüße

Der Vorstand des KAFV Ilmenau

Nachruf für Holger Hartmann

Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von unserem Vorstandsmitglied im Kreis-Angelfischereiverband Ilmenau e.V.,


Holger Hartmann,
der uns am 28. Oktober 2025 verlassen hat.

Über mehr als zwei Jahrzehnte hat Holger die Entwicklung unseres Verbandes als verantwortlicher Leiter der Fischereiaufsicht wesentlich und nachhaltig geprägt. Mit seiner umfangreichen Erfahrung, seinen sachkundigen Ratschlägen und seiner Bereitschaft, sich jederzeit einzubringen, war er eine unverzichtbare Stütze unseres Vorstandes.

Holgers kameradschaftliche, sachliche und stets korrekte Art wird uns sehr fehlen. Sein Engagement, seine Zuverlässigkeit und sein menschliches Wesen hinterlassen Spuren, die weit über seine Arbeit hinausreichen. Sein Andenken wird für immer einen festen Platz in unseren Herzen und Erinnerungen behalten.

Unsere aufrichtige und tief empfundene Anteilnahme gilt seiner Familie, seinen Angehörigen sowie allen Freunden, die um ihn trauern.

Im Namen des Vorstandes
Kreis-Angelfischereiverband Ilmenau e.V.

Herbstreinigung an der Talsperre Heyda – Einsatz bei ungemütlichem Herbstwetter

Trotz regnerischen und grauen Herbstwetters fand am 25. Oktober die diesjährige Herbstreinigung rund um die Talsperre Heyda statt. An der Aktion beteiligten sich die Angelvereine aus Oberpörlitz, Geschwenda und Geraberg, unterstützt von engagierten Geocachern aus dem Ilmenauer Raum. Insgesamt waren rund 40 fleißige Helferinnen und Helfer im Einsatz, die gemeinsam etwa 120 Arbeitsstunden leisteten.

Erfreulicherweise fiel die gesammelte Müllmenge in diesem Jahr vergleichsweise gering aus – ein Zeichen dafür, dass sich der Zustand der Talsperre weiterhin verbessert. Neben dem regelmäßigen Engagement tragen auch natürliche Entwicklungen wie die Ausbreitung der Schilfbereiche dazu bei, dass weniger Unrat in das sensible Ufer- und Gewässerökosystem gelangt.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Teilnehmenden für ihren tatkräftigen Einsatz und ihre Ausdauer trotz des ungemütlichen Wetters! Der Erhalt einer sauberen und intakten Natur liegt uns allen am Herzen – und die gemeinsame Aktion zeigt einmal mehr, was mit Engagement und Zusammenhalt erreicht werden kann.

Aktuelle Information zur Geflügelpest in Thüringen – Hinweise für Angler an der Talsperre Heyda

Liebe Angelfreunde,

leider müssen wir euch heute über ein ernstes Thema informieren:
In Thüringen breitet sich aktuell die Geflügelpest (Vogelgrippe, H5N1) wieder stärker aus. Das Virus wurde sowohl bei Wildvögeln als auch in Geflügelhaltungen nachgewiesen. Besonders betroffen sind derzeit der Landkreis Greiz und der Saale-Orla-Kreis, wo bereits Schutzzonen eingerichtet wurden. Auch im Norden Thüringens – etwa am Stausee Kelbra – wurden zahlreiche verendete Wasservögel gefunden.

👉 Für uns Angler an der Talsperre Heyda bedeutet das vor allem: erhöhte Aufmerksamkeit und strikte Hygiene!

🦆 Was bedeutet das für uns an der Talsperre Heyda?

Unsere Gewässer werden regelmäßig von Wasservögeln besucht – Schwäne, Gänse, Enten und Reiher gehören zum gewohnten Bild. Genau diese Arten gelten aber als Hauptüberträger des Virus.
Das Virus kann über Kot, Federn oder Kadaver in die Umwelt gelangen – also auch an Angelplätzen und Uferbereichen vorhanden sein.

Damit wir alle sicher bleiben und das Virus nicht weiterverbreiten, bitten wir um die Beachtung folgender Hinweise:

🚫 Kontakt vermeiden

  • Keine toten oder kranken Vögel anfassen!
  • Hunde bitte anleinen, besonders in Uferbereichen mit vielen Wasservögeln.
  • Kadaverfunde sofort beim zuständigen Veterinäramt oder über die Gemeinde melden.

🧴 Hygiene einhalten

  • Nach dem Angeln gründlich Hände waschen oder desinfizieren – besonders nach Kontakt mit Boden, Federn oder Vogelkot.
  • Angelgerät und Boote reinigen, bevor sie an anderen Gewässern eingesetzt werden.
  • Kescher, Sitzbretter, Rutenauflagen regelmäßig mit handelsüblichen Desinfektionsmitteln reinigen.

🚷 Hinweise vor Ort beachten

  • Sollte es zu Sperrungen oder Einschränkungen kommen, bitte unbedingt befolgen.
  • Aktuell gilt im Landkreis Sömmerda (Hochwasserrückhaltebecken Straußfurt) bereits ein Betretungsverbot – bitte dort nicht angeln!
  • Informiert euch regelmäßig über aktuelle Meldungen auf den Seiten des LAVT oder eurer Landkreise.

🍞 Bitte keine Wildvögel füttern!

Auch wenn es gut gemeint ist – das Füttern von Wasservögeln führt zu Ansammlungen vieler Tiere auf engem Raum und erleichtert so die Virusübertragung.
Außerdem belastet Futterreste das Wasser und schadet langfristig unserem Gewässerökosystem.

Fischerprüfung und Fischereischein-Kursangebot im Oktober – noch wenige Plätze verfügbar – Anmeldeschluss 06.10.25

Für den Fischereischein-Lehrgang im Oktober 2025 haben wir noch wenige Plätze. Als Referenten konnten wir den erfahrenen Andreas Kirsch gewinnen, der mit seiner Expertise und Leidenschaft für die Fischerei den Kurs leiten wird.

Die Lehrgangstermine zum Erwerb des Fischereischeins finden an zwei Wochenenden statt:
17.10. – 19.10. Lehrgang Teil 1
24.10. – 26.10. Lehrgang Teil 2

Lehrgang wird in den Räumlichkeiten des ASV Oberpörlitz e.V. durchgeführt.

Der Lehrgang ist nicht für das Ablegen des Fischereischeins verpflichtend, wird aber von unserer Seite empfohlen.

Die Fischereischeinprüfung findet am 08.11.2025 im Forstlichen Bildungszentrum Gehren statt.

Für die Prüfung fällt eine Gebühr in Höhe von 35,- € an die Prüfungsbehörde (Landratsamt) an.

Zur Anmeldung für den Kurs oder die Prüfung bitte bei mir (Gunnar) melden!

Am 06.10.25, 24.00 Uhr ist offizieller Anmeldeschluss für den Lehrgang, um die Fristen lt. ThürFischAVO zu wahren.

29 . KAFV- Pokal im Casting

Knapp 20 Werfer aus Söhrewald und Neuhof (Hessen) sowie aus Thüringen (Saalfeld, Roßleben und vom SV TU Ilmenau) trafen sich am 7.9. in Unter-pörlitz und versuchten, im 5-Kampf ihre Besten zu ermitteln.
Das Wetter konnte erfreuten und die Leistung vieler Caster ebenso.
Der Wettbewerb ist als ein Turnier der Anfänger ausgeschrieben, Deshalb wird der Siegerpokal im 3-Kampf vergeben. So nehmen alle Werfer daran teil.
Der einheimische Nick Breitkreuz gewann mit knappen Vorsprung vor dem Jugendweltmeister aus Saalfeld.
In der Mannschaftswertung war die Saalfelder Sportler nicht zu schlagen.

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