Aktuelle Informationen

Weihnachts- und Neujahrsgrüße

Eine schöne Weihnachtszeit und ein gesundes  Neues Jahr wünscht allen Mitgliedern, Fischfreunden und Bekannten aus Nah und Fern

Der Vorstand

Neues aus dem KAFV Ilmenau; Stand Dezember 2017

Möge das Weihnachtsfest auch beschaulich sein, die Vorweihnachtszeit ist es auf keinen Fall. Das alte Jahr muss abgerechnet und das kommende Jahr vorbereitet werden. Da gibt es viel zu tun: Abrechnungen und Zusammenfassungen müssen erstellt werden; unsere Ordnungen und die „Besonderen Bedingungen für unsere Gewässer“ müssen überarbeitet und an die neuen Bedingungen angepasst werden; die Finanzen müssen am Jahresende stimmen und um für das Neue einen guten Durchblick zu haben, muss bei mir fix mal die Linse des linken Auges ausgewechselt werden usw.; wir haben uns viel vorgenommen, betreten dabei auch Neuland und da muss alles gut durchdacht sein.

Zum Glück muss ich nicht mehr jeden Tag an die Arbeit gehen, so dass noch Zeit bleibt, um über einige Ereignisse der letzten Zeit nachzudenken. Indirekt geht es dabei so gut wie immer (sehr zum Leidwesen meiner Frau) um die Fische, deren Wohl mir sehr am Herzen liegt und natürlich auch um das Angeln. Vielen Menschen ist das Leben der Fische (und nicht nur dieser) ein Buch mit sieben Siegeln, weil sie im Wasser leben und man sie nicht sehen und hören kann. Auch die oberste Grünen- Chefin hat doch neulich in Vertretung dieser vielen unkundigen Menschen einen Spruch losgelassen, der mir zu denken gibt (Zitat): „Wir wollen, dass in diesen vier Jahren jede Biene und jeder Schmetterling und jeder Vogel in diesem Land weiß: Wir werden uns weiter für sie einsetzen!“ (Zitat Ende) Das ist ja sehr lobenswert, aber nur für die Lebewesen außerhalb des Wassers! Ich habe auch nichts Anderes erwartet, denn unterhalb der Wasseroberfläche reichen Sehen und Hören nicht mehr aus, da ist Verstand von Nöten, um das Leben dieser vielen Arten zu verstehen und zu schützen. Das Schützen vieler Arten ist auch gar nicht mehr möglich, denn seit Beginn der 2000- er Jahre fallen regelmäßig große Schwärme von Kormoranen aus dem Norden Europas zum Anfang des Winters in unsere Gewässer ein und führen den Artenschutz einiger Arten ad absurdum und richten großen wirtschaftlichen Schaden an. Einige umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen von qualifizierten Wissenschaftlern haben das bestätigt und  es wird ein europaweites Management der Kormoranbestände gefordert, aber nicht durchgeführt. Erst seit ein paar Tagen liegt das Ergebnis des Projektes „Einfluss des Kormorans auf die Fischbestände in Thüringer Fließgewässern“ vor; unter der Leitung von Dr. rer. nat. Falko Wagner; Institut für Gewässerökologie und Fischereibiologie Jena; unter der Mitarbeit von Dipl. Fischereiing. Jens Görlach; Dipl.- Biologe Wolfgang Schmalz (alle drei öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Fischereiwesen des Freistaates Thüringen) und Dipl.- Biologin Maria Schmalz und natürlich vielen Helfern der Fischereipächter. Das Ergebnis muss man einfach studiert haben, um zu erkennen, welcher Schaden durch das Verhindern der Regulierung der Kormoranbestände durch das Wirken von „Laien- Naturschützern“ in einigen großen Naturschutzverbänden und ihre Einflussnahme über die (politisch) Grünen an den Thüringer Fließgewässern entstanden ist; und das nur in Thüringen. Müssen wir uns das gefallen lassen? Wählt ihr eigentlich noch die Grünen? Überlegt euch das in Zukunft sehr gut!  Die Auswertung des Projektes haben übrigens viele Anglervereine und kleinere Verbände bekommen.

Wir bringen unseren Kindern und Enkeln an der Fußgängerampel bei: „Bei Grün kannst du gehen; es kann dir nichts geschehen!“ und: „Bei Rot? Gefahr droht!“, aber in der Politik ist es heute offensichtlich umgekehrt, nur reimt es sich nicht so schön und:  Ausnahmen bestätigen die Regel, was der nächste „Fall“ beweist. 2 Jahre  lang wurde durch Fachleute vergeblich versucht, ein Angelverbot in besonderen Bereichen der Ostsee zu verhindern, indem das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgefordert wurde, wissenschaftliche Begründungen vorzubringen, warum gerade das Angeln auf den Dorsch den „günstigen Erhaltungszustand“ für diese Art z.B. im Fehmarnbelt in den ausgewiesenen Gebieten gefährdet. Das konnte das Ministerium nicht, vermutlich wegen nicht ausreichenden biologischen Wissens. Auch konnten keine stichhaltigen Gründe vorgebracht werden, warum gerade durch das Angeln das Erreichen der Schutzziele in diesen Gebieten gefährdet wird. Jedenfalls hat die Frau Ministerin Barbara Hendricks (SPD) kurzerhand 2 Tage vor der Wahl im Alleingang die Schutzgebietsverordnung unterschrieben. Zitat aus der „Fischwaid“: „Die Umweltpolitik der Bundesregierung agiert einmal mehr als willkürliche Verbotskultur, die dem Naturschutz einen Bärendienst erweist“ (Zitat Ende).  Langsam weiß ich nicht mehr, wer hier unsere Interessen vertritt und das nicht nur in Deutschland. In der EU wird Vieles „überreguliert“; nur nicht die viel zu großen Kormoranbestände, wie es von Wissenschaftlern, Experten und Fachleuten gefordert wird, um weitere Schäden an den Gewässern zu verhindern. Überlegt euch in der Zukunft sehr gut, wem ihr eure Stimme gebt; nicht nur persönliche Gründe sollten dafür entscheidend sein, sondern auch das Verhalten der politischen Parteien unseren Wünschen und Forderungen gegenüber.

Ich wünsche allen Mitgliedern, ihren Familien, unseren Freunden und Bekannten eine wirklich besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins „Neue Jahr“.

Viele Grüße und Petri Heil!

Peter Spieß
Vors. d. KAFV Ilmenau e.V.

Die Herbst- Mitgliederversammlung 2017 des KAFV Ilmenau e.V.

hat am 27. Oktober 2017 in Ilmenau stattgefunden. Da die Versammlung satzungsgemäß einberufen wurde, war sie auch beschlussfähig. Schwerpunkt dieser Versammlung war:

Die Frühjahrs- Mitgliederversammlung wird eine vorgezogene Wahlversammlung sein

Sie findet am 20. April um 18.00 Uhr in der Altmarktschenke in Ilmenau statt

Dr. Siegfried Pause wird sich um die Funktion des 1. Vorsitzenden bewerben

Da das Versammlungsprotokoll der Herbst- Versammlung schon fertig ist, wird es wegen seiner Wichtigkeit in den nächsten Tagen an die Vereine geschickt und darum kann ich mir weitere Erläuterungen ersparen.

Der Versammlungsleiter

Liebe Angelfreunde der Talsperre Heyda!

Die Auswertung der Ereignisse mit den Silberkarpfen (Sik) im Winter 2012/13 und im folgenden Frühjahr hat ergeben, dass noch etwa 4000 lebende Sik in der Talsperre Heyda sein müssen. Es kann also bei einem ungünstigen Verlauf des Winters passieren, dass diese wieder in einen Zustand geraten, den sie nicht überleben werden. Je eher wir das merken, umso schneller können wir reagieren und mit den Folgen fertig werden. In einem "Managementplan Sik" wird alles festgelegt, was wann zu tun ist, wer unsere Partner sind und wer aus unseren Reihen bestimmte Aufgaben übernehmen kann.
Dieser Plan beginnt mit dem folgenden Aufruf an alle Angler, die sich auch im Winter und zeitigem Frühjahr an der Talsperre Heyda aufhalten, aufmerksam das Geschehen im und am Wasser zu beobachten und uns darüber zu berichten. Aber bitte keine Panik machen, nicht selbst irgend welche leichtsinnigen Handlungen vornehmen; nur uns benachrichtigen!
Im Moment besteht noch kein Grund zur Sorge, aber Wachsamkeit hat noch nie geschadet und bringt uns und der Talsperre Heyda nur Vorteile.

Mit freundlichen Grüßen und Petri Heil!

Der Vorstand

Informationen für die Angler an der Talsperre Heyda!

Am 27.07.2012 wurde auf Beschluss des Vorstandes des KAFV Ilmenau das "Team Welsangeln" für die Talsperre Heyda gegründet. Einzelheiten über die Aufgaben und Ziele dieser Hegemaßnahme findet Ihr hier; auch die geänderte Strategie für das Jahr 2015 und erste Erfolge!

Nach den Erfolgen und Erkenntnissen beim Welsangeln des Jahres 2015 wird es auch 2016 das "Team Welsangeln" als Hegemaßnahme geben. Das Team hat inzwischen wieder 12 Mitglieder. Es wird versuchen, zu weiteren Erkenntnissen zu kommen, um den Welsbestand mit akzeptablen Zeitaufwand erfolgreich zu beangeln und damit zu verringern. Mit der unteren Naturschutzbehörde und der unteren Fischereibehörde wird versucht, Kompromisse für das Welsangeln im südlichen Teil der Talsperre Heyda zu finden.

Das Team Welsangeln wird 2017 aus 10 Mitgliedern bestehen und mit den Erfahrungen der letzten 2 Jahre versuchen, den Welsbestand aus hegerischen Gründen zu verringern. Dazu brauchen wir eine Ergänzung der Nebenabreden des Fischereipachtvertrages und eine möglichst baldige Verabschiedung der geplanten neuen ThürFischAVO.

Wettkampfergebnisse

Die Auswertungen der Veranstaltungen des KAFV findet Ihr hier.

Liebe Angelfreunde

Es hat sich bewährt, dass sich einige unser Mitgliedsvereine mit ihren Ansprechpartnern und E-Mail-Adressen in eine Liste eingetragen haben, so dass sich Interessenten an einer Mitgliedschaft gleich an die Vereine wenden können, in die sie eventuell eintreten wollen.

Für den Eintrag in eine solche Liste werden von den Mitgliedsvereinen des KAFV Ilmenau eine schriftliche Einverständniserklärung sowie die Daten des Ansprechpartners und ein eventueller Link benötigt. Die Vereine, die in diese Liste aufgenommen werden wollen, können sich mit den entsprechenden Daten und der Erklärung per E-Mail an Mario.Langenhan(at)kafv-ilmenau.de wenden.